Shame must change sides

F[E]MALE GUILT ist eine interaktive Medieninstallation, die patriarchale Gewalt im öffentlichen Raum sowie die gesellschaftlichen Mechanismen dahinter thematisiert. Das Projekt hinterfragt die Normalisierung von Belästigung und Gewalt und lenkt den Blick bewusst weg von den Betroffenen hin zu Tätern, Verantwortung und strukturellen Machtverhältnissen. Durch die Verbindung von Überwachungskamerabildern, interaktiver Gesichtserkennung und visueller Gestaltung entstand eine Installation, die Besucher:innen aktiv in die Auseinandersetzung mit dem Thema einbezieht.

F[E]MALE GUILT

Ein Stapel pinkfarbener Fragekarten mit schwarzen Handabdrücken und weißen Texten, sowie eine einzelne schwarze Karte mit pinkfarbenem Text und Handabdruck, auf einer holzfarbenen Oberfläche.
Ein Stapel pinkfarbener Fragekarten mit schwarzen Handabdrücken und weißen Texten, sowie eine einzelne schwarze Karte mit pinkfarbenem Text und Handabdruck, auf einer holzfarbenen Oberfläche.

kartenspiel

Pink Hintergrund mit zwei schwarzen, gestylten Händen, die in der Mitte zueinander zeigen. Text auf Deutsch: 'FE Male Guilt - Shame must change sides. Ein Spiel gegen patriarchale Narrative. Ein Gespräch über Gewalt, Männlichkeit und Macht. Ein Versuch, das Schweigen zu brechen. Karte für Karte.'
Zwei pinke Hände vor schwarzem Hintergrund, die ein Kartenspiel spielen, mit Text in Deutsch über Macht, Täterschaft und Verantwortung.
Zwei pinke Hände vor schwarzem Hintergrund, die ein Kartenspiel spielen, mit Text in Deutsch über Macht, Täterschaft und Verantwortung.

Als Teil des Projekts entstand in der Gruppe ein Kartenset mit Reflexionsfragen, das Besucher:innen dazu einlädt, patriarchale Narrative, Machtverhältnisse und gesellschaftliche Verantwortung aus unterschiedlichen Perspektiven zu hinterfragen.

Durch Fragen wie „Warum ist es für viele Frauen normal, nachts auf dem Heimweg Angst zu haben?“ oder „Glaubst du, du bist Teil des Problems, nur weil du selbst keine Frau geschlagen hast?“ regt das Kartenset zum Austausch und zur kritischen Selbstreflexion an. Die Karten können allein oder gemeinsam genutzt werden und erweitern die Installation um einen persönlichen, dialogischen Zugang zum Thema.

Menschen stehen in einer Ausstellung vor einem Bildschirm, der Statistiken zeigt. Es gibt eine Garderobe und einen schwarzen Poster mit Informationen auf der linken Seite.
Leerer Veranstaltungsraum mit einigen Menschen, Präsentationsmaterial und einer großen digitalen Anzeigetafel.

F[E]MALE GUILT wurde im Rahmen der Gruppenausstellung Liminal Fields 2025 am Mehringdamm in Berlin ausgestellt. Die öffentliche Präsentation ermöglichte Besucher:innen, die Installation interaktiv zu erleben und über das Reflexionskartenset in den Dialog über patriarchale Strukturen, Machtverhältnisse und gesellschaftliche Verantwortung zu treten.

F[E]MALE GUILT

Zwei Menschen stehen vor einem schwarzen Ausstellungstafel mit Text, im Hintergrund eine weiße Wand und eine Tür, links ein pinkfarbener Stoppschild mit der Aufschrift 'TRIGGER WARNING', und es sind Geräte und Kisten aufgestellt.
Zwei Menschen stehen vor einem schwarzen Ausstellungstafel mit Text, im Hintergrund eine weiße Wand und eine Tür, links ein pinkfarbener Stoppschild mit der Aufschrift 'TRIGGER WARNING', und es sind Geräte und Kisten aufgestellt.